Nachhaltiges Gewerbegebiet und viele Einzelmaßnahmen

Erstellt von Gerhard R. am
Klimastrategie für Vorchdorf präsentiert: Am Podium  Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder, Bürgermeister Johann Mitterlehner, Elisabeth Reisenberger (Obfrau Vorchdorfer Umweltausschuss), und Norbert Rainer (Geschäftsführer Klimabündnis OÖ)

„Klimastrategie Vorchdorf2030“ – mit vielen kleinen Schritten zum großen Ganzen 

Eine besondere Präsentation zur kommunalen Klimapolitik hat am 9. Februar in der Kitzmantelfabrik Vorchdorf stattgefunden. Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder, Bürgermeister Johann Mitterlehner, Elisabeth Reisenberger, Obfrau des Vorchdorfer Umweltausschusses, sowie Norbert Rainer, Geschäftsführer des Klimabündnis Oberösterreich, präsentierten dabei die Klimastrategie „Vorchdorf 2030 – auf dem Weg Richtung Klimaneutralität – Paris, wir kommen“.

Konkrete Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur langfristigen Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung mit starkem Vorchdorfer Regionalbezug standen im Vordergrund des Vormittags. Bürgermeister Johann Mitterlehner betonte die zentrale Rolle der Landwirtschaft sowie die Bedeutung einer unabhängigen, regionalen Energieversorgung für die Gemeinde. Diese schaffe nicht nur Versorgungssicherheit, sondern stärke auch die regionale Wertschöpfung.

Ein besonderer Fokus der Vorchdorfer Klimastrategie liegt auf der Entwicklung eines nachhaltigen Gewerbegebietes. Geplant ist die Erschließung sauberer Energie durch den Ausbau von Nahwärme, ergänzt durch zahlreiche Einzelmaßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität und Soziales.

Elisabeth Reisenberger hob die breite Beteiligung bei der Erarbeitung der Strategie hervor. Sie bedankte sich bei allen Akteuren, die ehrenamtlich mitgewirkt haben, und verwies auf die Vielfalt der eingebundenen Bereiche – von Vorchdorfer Schulen bis hin zur regionalen Wirtschaft.

Landesrat Stefan Kaineder unterstrich, dass sich Oberösterreich derzeit in einer entscheidenden Transformationsphase befinde. Es gelte, Technologien zu fördern, die überschüssige Photovoltaik-Energie in skalierbarem Ausmaß speichern können. Zudem sprach sich Kaineder für einen nachhaltigen Ausbau der Windenergie im Land aus, um insbesondere in den Wintermonaten eine stabile Energieversorgung sicherzustellen.

Mit der Klimastrategie „Vorchdorf 2030“ positioniert sich die Gemeinde als aktiver Akteur auf dem Weg zur Klimaneutralität und leistet einen Beitrag zur Erreichung der internationalen Klimaziele. Einen entsprechenden einstimmigen Beschluss dafür fasste der Gemeinderat bereits im Dezember 2025 – siehe dazu den verlinkten Bericht. 

 

 

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